Agenda E-Rechnung

E-Rechnungs-Gipfel 2019
03. und 04. Juni 2019
Kameha Grand, Bonn
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Montag, 3. Juni 2019

08.15 Registrierung und Willkommens-Kaffee in der Fachausstellung

09.15
Eröffnung E-Rechnungs-Gipfel 2019
Stefan Groß, Vorstandsvorsitzender Verband elektronische Rechnung (VeR)

09.20
ERÖFFNUNGS-KEYNOTE
MinDirig Erwin Schwärzer, Leiter Unterabteilung DG I „Digitale Gesellschaft, Informationstechnik“ im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

09.50
TECHNOLOGIE-KEYNOTE
Künstliche Intelligenz – Denken und Denken lassen!?

Dieser Vortrag gibt Einblicke in wichtige Gebiete wie Deep Learning und Cognitive Computing. Dazu werden exemplarisch zwei Anwendungen vorgestellt, in denen der Einsatz „intelligenter“ digitaler Begleiter das große Potenzial Künstlicher Intelligenz zeigt: automatische Betrugserkennung im Rechnungswesen und multiperspektivische Gedächtnishilfen.
Prof. Dr. Prof. h.c. Andreas Dengel, Member of the Management Board & Site Head, Head of Smart Data &, Knowledge Services Research Department Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

10.35 Kaffeepause und Networking in der Fachausstellung

11.20
EXPERTEN-TALK
Maßnahmen zur erfolgreichen Umsetzung der E-Rechnung in Deutschland

Moderation: Ivo Moszynski, FeRD
Matthias Hauschild, Deutscher Landkreistag Nikolai Jaklitsch Informatikzentrum Bund (ITZBund)
Stephan Greulich, Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) und weitere

12.05 Mittagessen und Networking in der Fachausstellung

13.30 PARALLELE FACHFOREN
A: XRechnung und PEPPOL: Über die erfolgreiche Umsetzung zweier Standards
Die KoSIT berichtet als Betreiberin des Standards XRechnung und als PEPPOL-National Authority über Erfahrungen zur Umsetzung in Bund, Ländern und Kommunen und gibt einen Ausblick zu geplanten Erweiterungen.
Anna Dopatka, Freie Hansestadt Bremen, Die Senatorin für Finanzen und Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT)

B: Aktueller Stand der Umsetzung der EU-Rechnungsrichtlinie auf Länder- und Kommunalebene
Matthias Hauschild, Deutscher Landkreistag

C: PEPPOL: From European to Global E-Invoicing and E-Procurement Interoperability
- The PEPPOL Interoperability Framework and its main concepts
- The use of PEPPOL in Europe and beyond
- The benefits of PEPPOL – experiences so far
- The next steps towards global interoperability
André Hoddevik, Generalsekretär OpenPEPPOL

 

14.15 PARALLELE FACHFOREN
A: Der Einzug der E-Rechnung in den Elfenbeinturm: Willkommen in der dezentralen Welt deutscher Hochschulen
Kaum ein Prozess dringt so tief in die feinen Verästelungen einer Organisation hinein wie die Prüfung und Freigabe von Eingangsrechnungen. An Hochschulen, in denen Fakultäten und Institute seit jeher über ein hohes Maß an Autonomie verfügen, stellt die Vereinheitlichung von Prozessen und die Einführung einer entsprechenden technischen Unterstützung die Projektarbeit vor besonders große Herausforderungen.
Paula Bellone, Universität Heidelberg und Wolfgang Roidl, myconsult

B: Die E-Rechnung in der öffentlichen Verwaltung: Agil entwickelt und effizient ausgerollt
Tobias Adam, MACH

C: E-Invoicing in France with a Focus on ChorusPro and Factur-X
Cyrille Sautereau, Vorsitzender des französischen Forums für E-Rechnung (FNFE-MPE)


14.55 Kaffeepause und Networking in der Fachausstellung
 

15.30 PARALLELE FACHFOREN
A: Erfahrungen aus der Produktivsetzung der XRechnung in Hamburg
- Maßnahmen für einen reibungslosen Übergang von der Testphase in den Live-Betrieb
- Erfahrungen aus der Anbindung der ersten Landesbetriebe
- Wichtige Erkenntnisse und Fallstricke
- Die nächsten Schritte auf dem Weg zur digitalisierten Finanzbehörde
Henning Mahncke, Finanzbehörde Hamburg

B: Stand der Umsetzung der E-Rechnung auf Landesebene und Erfahrungsbericht Bauverwaltung
- Umsetzungsstand Freistaat Sachsen
- Projektskizze und Umsetzungsstand im Hinblick auf die Spezifika der Bauverwaltung
Uwe Kaiser, Staatsbetrieb Sächsische Informatikdienste und Philipp Rülke, Schütze

C: Herausforderungen eines E-Invoicing-Projekts erfolgreich managen
Piotr Jagiello, Comarch

 

16.15 PARALLELE FACHFOREN
A: Die E-Rechnung im Mittelstand: Herausforderungen und Chancen von digitalen Geschäftsprozessen
Stephan Greulich und Nils Britze, Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD)

B: Verarbeitung eingehender EDI- , ZUGFeRD- , XRechnung-, PDF- und Papier-Rechnungen in SAP®
Rolf Wessel, SEEBURGER AG und Projektleiter UN/CEFACT gemeinsam mit Berliner Wasserbetriebe
 


17.00
Eine Flaschenpost für zwei Chancen: Das Online-Zugangsgesetz (OZG) und die E-Rechnung zusammen denken und umsetzen
- OZG kurz erklärt und was es wirklich meint
- Aktuelle Beispiele wie Bundesländer kooperieren im Kontext OZG und E-Rechnung
- Praktische Lösungsvorschläge für die Herausforderungen (Servicekonten etc.)
Martin Rebs, Projektmitglied BMI und Vorstandsmitglied Schütze und Dr. Donovan Pfaff, Projektmitglied BMI und Geschäftsführer Bonpago

17.30
Zusammenfassung der Erkenntnisse des ersten Tages
Stefan Groß, Vorstandsvorsitzender Verband elektronische Rechnung (VeR)

18.00
Gemeinsames Abendessen und Networking
Gemeinsam lassen wir den ersten Tag des E-Rechnungs-Gipfels bei gutem Essen und anregenden Gesprächen ausklingen. Eine ideale Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen sowie Erfahrungen und neue Erkenntnisse rund um die E-Rechnung auszutauschen.

Dienstag, 4. Juni 2019

09.00
Begrüßung zu Tag 2 E-Rechnungs-Gipfel 2019
Sören Bergner, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)

09.05
Resultate und Handlungsempfehlungen aus dem VeR Planspiel zur E-Rechnung
In Zusammenarbeit mit der zentralen Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT) und dem Bundesministerium des Inneren (BMI) hat der Verband elektronische Rechnung (VeR) im Zeitraum Herbst 2017 bis Juni 2018 ein umfangreiches Planspiel zur systematischen Erprobung der elektrischen Rechnungsstellung mit dem bevorzugten Standard XRechnung durchgeführt. Neben ausgewählten VeR-Mitgliedern (Providern) auf der Senderseite haben öffentliche Rechnungsempfänger auf Bundes- und Landesebene als auch aus dem kommunalen Bereich sowie ausgewählte Unternehmen der Privatwirtschaft an der Simulation teilgenommen. Im Ergebnis zeigte sich, dass bei einem großen Teil der Lieferanten die manuellen Prozesse bzw. die rechnungsstellenden Systeme geändert werden müssten, damit Rechnungen korrekt im XRechnung-Format aufgeliefert werden können. Es besteht nach wie vor ein großer Aufklärungsbedarf zu den Einführungsfristen und spezifischen Anforderungen des elektronischen Rechnungsaustausch zwischen Unternehmen und Verwaltungen.
Ulrike Linde, Strategien für die digitale Gesellschaft

09.40
EXPERTEN-TALK
Digitalisierung der Verwaltungsprozesse: Die E-Rechnung als Beschleuniger und Türöffner für E-Akte und E-Bestellung?

Moderation: Guido Gehrt, Behörden Spiegel
Olivia Vorstheim, SAP
Andreas Michalewicz, Hessisches Ministerium der Finanzen und weitere

10.25 Kaffeepause und Networking in der Fachausstellung

11.10 PARALLELE FACHFOREN
A: Projektbericht zur Einführung der E-Rechnung in Berlin
Josephine Bernickel, Senatsverwaltung für Finanzen Berlin und Sören Bergner Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

B: E-Rechnung ist einfach! Mit dem Sparkassen-Rechnungs-Service wird jede Rechnung zur E-Rechnung
Volker Müller, Geschäftsführer, GiroSolution GmbH

C: Erfahrungen mit der digitalen Verarbeitung von Rechnungen im kommunalen Umfeld
- Klare Definition der Rechnungsverarbeitungsprozesse als Grundlage für eine erfolgreiche    Digitalisierung
- Organisatorische Umstellungen im Zuge der Einführung eines DMS und eines integrierten    Workflow-Managementsystems
- Erfahrungen mit elektronischer Kontierung und Bezahlung von PDF-Rechnungen
- Umsetzung der XRechnung als weiteren Eingangskanal ab Anfang 2020
Stefan Krüger, Verfahrensintegration / E-Government Gemeinsame Kommunale Datenzentrale (GKD) Recklinghausen


11.50 Mittagessen und Networking in der Fachausstellung

13.20 PARALLELE FACHFOREN
A: Österreich auf dem Weg zum „Digitalen Europäischen Musterland 2023“?
- Aktueller Umsetzungsstand der E-Rechnung in Wirtschaft und Verwaltung
- Möglichkeiten, um die Nutzungspotentiale der E-Rechnung konsequent auszuschöpfen
- Ist die Einführung eines sog. „Clearance-Modell“ notwendige Voraussetzung, um „digitales    Musterland“ zu werden?
Gerhard Laga, Leiter E-Center Wirtschaftskammer Österreich

B: Was bedeutet die Einführung der XRechnung für Lieferanten? Herausforderungen und Lösungen
- Herausforderungen für Lieferanten: Verständnis gesetzlicher Vorgaben und der Timeline, der    Umgang mit mehreren Portalen sowie die notwendige Anpassung der Geschäftsprozesse
- Mögliche Lösungsansätze: Lieferantenkommunikation, Guidelines der öffentlichen Verwaltung
- XRechnung supplier – ein access point für alle Lieferanten
- Vorteile für Lieferanten: Reduzierung von Prozesskosten durch Automatisierung und    Standardisierung, kürzere Transaktionszyklen führen zu schnellerer Bezahlung
- Ausblick: Die Umsetzung der XRechnung als solide Basis für die Kompetenzentwicklung im B2B    Bereich nutzen, denn die XRechnung ist nur der erste Schritt der digitalen Transformation der    öffentlichen Verwaltung
Christoph Neumann, Proactis

C: E-Rechnungen im Kontext eines international agierenden Mobility Services Providers
- E-Government als Katalysator
- E-Rechnungen als Wettbewerbsfaktor
- Do It Yourself- versus Provider-Lösung
Volker Weber, DKV Mobility Services Business Center

 

14.05 PARALLELE FACHFOREN
A: Über Erfolge und Mühsal:
Bremens Erfahrungen 6 Monate nach Produktivstart

Seit Ende November 2018 ist Bremen mit seiner E-Rechnungsplattform zERIKA im Land und seinen beiden Kommunen am Start. Was sind die Erfahrungen aus Sicht der Verwaltung, wie ist die Sicht der Lieferanten, welche Erfahrungen gibt es mit dem Standard XRechnung, an welchen Weiterentwicklungen der E-Rechnungsplattform wird aktuell gearbeitet – und welche schwierigen Hürden gab und gilt es noch zu meistern.
Rainer Heldt, Die Senatorin für Finanzen Freie Hansestadt Bremen

B: Aktuelle Erfahrungen einer Modellbehörde Digitale Verwaltung 2020
- Aktueller Umsetzungstand der E-Rechnung im Bundesinstitut für Berufsbildung
- Ergebnisse aus der Testung zur Anbindung an die zentrale Rechnungseingangsplattform des    Bundes und das Langzeitarchiv
- Ausblick: Verknüpfung eAkte mit dem ERP-System
Stefan Weiler, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

C: Welches ist die geeignete E-Invoicing-Lösung für mich?
- Nützliche Tipps bei der Auswahl des richtigen E-Invoicing Partners
- Zu berücksichtigende Eigenschaften einer E-Invoicing Lösung
Emilio del Pino, EDICOM


14.45 Kaffeepause und Networking in der Fachausstellung

15.15
Flächendeckende und verpflichtende Einführung der E-Rechnung
Ein Erfahrungsbericht aus Italien mit vielen Zahlen, Daten und Fakten

Italien hat zum 1. Januar 2019 flächendeckend und verpflichtend die elektronische Rechnung eingeführt. Seit diesem Zeitpunkt gibt es keinen Vorsteuerabzug mehr aus bloßen Papierrechnungen bzw. solchen Rechnungen, die nicht dem geforderten einheitlichen Datenformat entsprechen. Mit der verpflichtenden Einführung der elektronischen Rechnung geht Italien konsequent den Weg in Richtung „Clearance-System“.
Dr. Richard Putz, Holzeisen Reich Oberthaler Putz

15.50
EXPERTEN-TALK
Clearance-Modelle für den Rechnungsaustausch in Deutschland:
Bloß eine Frage des Wann, nicht des Ob?

Moderation: Stefan Groß Vorstandsvorsitzender Verband elektronische Rechnung (VeR)
Marcus Laube, Verband elektronische Rechnung
Dr. Richard Putz, Holzeisen Reich Oberthaler Putz
Gerhard Laga, Leiter E-Center Wirtschaftskammer Österreich
Bernhard Lindgens, Bundeszentralamt für Steuern

16.20
Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Ausblick
Sören Bergner Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)

16.30
OPENPEPPOL MEETING
Direkt im Anschluss findet ein Meeting von OpenPEPPOL statt.
Alle Teilnehmenden des E-Rechnungs-Gipfel sind eingeladen, kostenfrei daran teilzunehmen.

Verbindliche Nutzung des PEPPOL-eDelivery-Netzwerks in Deutschland: Was steckt dahinter und wie schließt man sich an?
- Für wen ist PEPPOL verpflichtend und ab wann?
- Wie funktioniert PEPPOL bzw. das 4-Corner-Modell?
- Wie starten öffentliche Verwaltung und Unternehmen mit PEPPOL?

18.00
Ende des E-Rechnungs-Gipfels 2019

 

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